Siedlungsentwicklungskonzept Oberengadin

Der kantonale Richtplan Graubünden fordert von den regionalen Planungsträgern die Erarbeitung überkommunaler Siedlungsentwicklungskonzepte (SEK). Diese Konzepte sind als Grundlage für die regionale Richtplanung gedacht und sollen konzeptionell aufzeigen, wie Ausstattungen optimal genutzt werden und wo sie zu platzieren sind, wie die Siedlungsentwicklung auf die Landschaftsentwicklung abzustimmen ist und wo die regional wichtigen Standorte der Versorgung und für das Arbeiten liegen.

Im Oberengadin ist namentlich der Talboden als eigentlicher Raum für Siedlungs- und Verkehrsinfrastrukturen stark durch Nutzungsansprüche besetzt. Jede weitere Flächenbeanspruchung im Talboden verstärkt die Konfliktpotenziale, entsprechend hoch ist der Abstimmungsbedarf.

Skizze Siedlungsentwicklungskonzept
Skizze SEK Oberengadin

Stauffer & Studach hat das regionale Siedlungsentwicklungskonzept Oberengadin erarbeitet. Dieses stützt sich auf eine Analyse der Siedlungsentwicklung, der natur- und kulturräumlichen Gegebenheiten und der Erschliessungsvoraussetzungen. Das Konzept umfasst wichtige Leitüberlegungen und eine Konzeptkarte. Diese zeigen auf, wie sich der stark beanspruchte Lebensraum räumlich weiterentwickeln kann. Das SEK bildet die Grundlage für den regionalen Richtplan Siedlung.