Gewässerraum Ausscheidung

Mit der Festlegung des Gewässerraumes nach Artikel 36a des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG) ist beabsichtigt:

– die natürlichen Funktionen der Gewässer zu erhalten,
– den Schutz vor Hochwasser zu gewährleisten und
– die Gewässernutzung zu sichern.

Am 1. Juni 2011 ist die revidierte Gewässerschutzverordnung (GSchV) in Kraft getreten, welche gestützt auf das GSchG minimale Gewässerraumbreiten für Fliessgewässer und stehende Gewässer definiert. Die Kantone sind verpflichtet, die Gewässerräume bis Ende 2018 festzulegen bzw. in der Richt- und Nutzungsplanung zu berücksichtigen. In den Kantonen Graubünden, St. Gallen und Glarus erfolgt die Ausscheidung der Gewässerräume im Rahmen einer Revision der Ortsplanung. Solange keine definitive Festlegung in der Ortsplanung erfolgt, gelten betreffend Gewässerabstand die Übergangsbestimmungen zur Gewässerschutzverordnung (GSchV).

Unsere Leistungen

  • Überprüfen, wo eine Gewässerraumausscheidung erforderlich ist
  • Ökomorphologische Ausscheidung und Einteilung der Gewässer in homogene Abschnitte
  • Ermitteln der natürlichen Gerinnesohlenbreite
  • Ausscheidung des Gewässerraums sowie seitliche Verschiebungen und Erhöhungen unter Berücksichtigung von weiteren Bestimmungen (z.B. Biotope, Hochwasserschutz)
  • Ausscheidung des reduzierten Gewässerräumes in sogenannt dicht überbauten Gebieten
  • Erstellen des Geodatensatzes (GIS) Gewässerraum
  • Umsetzung in der Ortsplanung, festlegen der Gewässerraumzone im Zonenplan (Teilrevision Ortsplanung)