Bahnhof St. Moritz

Der Bahnhof St. Moritz ist für die Rhätische Bahn von strategischer Bedeutung. Der Bahnhof insgesamt wird jedoch dem Anspruch dieses Ortes in vielerlei Hinsicht nicht gerecht. Die Gleisanlagen sind technisch veraltet, die Bahnhofanlage insgesamt ist nicht mehr zeitgemäss und der Kundenkomfort ist teils unbefriedigend. Die Aufnahme der Albulalinie mit dem Endbahnhof St. Moritz in das UNESCO-Welterbeverzeichnis verstärkte den Handlungsbedarf weiter. Die RhB entschied daher, die Arealentwicklung gesamthaft in die Hand zu nehmen.

Im Rahmen einer strategischen Planung wurde eine Neukonzeption mit einer neuen Gleisführung festgelegt. Mit dieser Neukonzeption können auch die weiteren Nutzungspotenziale des Standortes aktiviert werden. Auf der Basis dieser Neukonzeption wurden im Rahmen eines Varianzverfahrens mit internationalen Teams die Parameter für die Nutzung, Bebauung und Gestaltung sowie die Abwicklung aller Verkehrsträger ausgearbeitet und in ein Richtprojekt überführt. Dieses bildet die Grundlage für die Anpassung der Planungsmittel der Gemeinde und ist die Grundlage für die Projektentwicklungen auf den einzelnen Baufeldern.

Ausgangslage und Richtprojekt Bahnhof St. Moritz
Ausgangslage Bahnhof St.Moritz
Richtprojekt Bahnhof St.Moritz

Stauffer & Studach unterstützte die Rhätische Bahn bei der gesamten Arealentwicklung in planerischen und organisatorischen Fragen. Die Stauffer & Studach wurde mit der Organisation des Varianzverfahrens betraut und stellte den Support für die Projektleitung bis zur Anpassung der Planungsmittel.